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Samstag, 31. Oktober 2020

Nachtrag zur Sommerpost - ein Briefmarkenalbum

Die diesjährige Sommerpost hat mich noch lange Zeit weiter motiviert.



Ich habe Unmengen an Briefmarken produziert - zwar keine weiteren Stempel geschnitzt, aber viele meiner Stempel und Schablonen verwendet. Auf so kleinem Format geht das ganz schnell  und macht definitiv süchtig.

Reste von Sonnendrucken hatte ich genug und endlich konnte ich mal selten genutzt Stempel gebrauchen.

Porto und Poststempel durften natürlich nicht fehlen, und obwohl ich sehr viele Schablonen besitze, kamen vor allem meine Lieblinge zum Einsatz.


Die großen Marken habe ich mit Hilfe einer Zackenschere ausgeschnitten (was man gut erkennen kann...), für die kleineren habe ich einen Stanzer verwendet.



Zuerst wollte ich in meinem Album nur Briefmarken in Blau/Petrol/Türkis sammeln, aber als wieder so schöne Papierereste beim Gellidrucken abfielen, produzierte ich weiter.


Schließlich füllte ich 6 Seiten mit meinen Marken und nähte sie zusammen. Für die Zwischenräume fand ich sogar wunderbares "Spinnenpapier", wie es sich für ein richtiges Briefmarkenalbum gehört.

 


Auf den Deckel habe ich schließlich noch vier Variationen meiner Sommerpostmarke geklebt - fertig. Jetzt geht es direkt weiter mit der Adventspost - wie ich gelesen habe, gibt es schon über 200 Anmeldungen. Dann muss ich hier ja keine Werbung mehr machen....




Freitag, 3. April 2020

Patagonien # 2

Gerade habe ich einen kleinen Online-Kurs zum Thema Brush Lettering mitgemacht und das gibt mir die Gelegenheit, noch einmal ein paar Bilder aus Patagonien zu zeigen. Dort habe ich auf zwei Estancias alte Rechnungsbücher entdeckt.

Diese riesengroßen Bücher waren sorgfältig in Schönschrift  ausgefüllt und hatten zum Teil ganz wunderbare marmorierte Schnittverzierungen. 

Die vielen eng beschriebenen Seiten zeugen von den vielen Geschäften, die auf den Estancias gemacht wurden. Heute leben die beide Ranches, die wir besucht haben, in den Sommermonaten auch vom Tourismus. 

Die Nibepo Aike Estancia liegt in einem Naturschutzgebiet und hat deshalb nur kleine Rinder- und Schafherden und eine Pferdezucht für die Gauchos und die Besucher.





 Was für ein großes Glück, dass wir diesen wunderbaren Ort in diesem Jahr noch besuchen konnten!



Mittwoch, 19. Juni 2019

Muster # 269 - heute arabisch

Diesen Monat verbinde ich Susannes Papierliebe mit dem Mustermittwoch und versuche zum Thema ASIEN Papiercollagen und Bordüren zu produzieren. Am Schluss soll daraus wieder ein 15fünfzehn-Heft entstehen.
Am Montag gab es schon einen Vorgeschmack auf die heutigen Bandornamente, denn ich habe mal wieder meine vielen Bordüren aus dem Schrank geholt.

Wie schon erwähnt habe ich die gekauft, weil ich damals üppig verzierte Nikolausstiefel genäht habe. Allerdings ist noch eine Riesenmenge übriggeblieben. Ob es wohl Interesse an diesen Bändern gibt? Aus dem Rollenstapel unten links verschenke ich gerne etwas. Wer mir in einem Kommentar das Wunschmuster nennt, bekommt einen Meter davon geschickt (bei mehr als fünf werde ich losen).


Auch sonst habe ich viele schöne Bandornamente im Oman entdeckt.


Hier an den Türen der Sultan Qaboos Moschee in Muscat.

 Die Schrifttafel motiviert mich zum Entwerfen eigener Bandornamente.

Diese sind aus Kritzeleien mit dem Brush Pen entstanden.

Noch etwas am PC bearbeitet ergeben sich weitere Bordüren.


Schließlich habe ich aus dem Zeichen noch einen Stempel geschnitzt und Briefumschläge damit bedruckt.

Das alles schicke ich an die Bordürensammlung der Müllerin.


Montag, 3. Juni 2019

Makro und Papier am Montag - heute chinesisch

Susanne eröffnet eine neue Papiersammlung - im Juni unter dem Thema ASIEN. Dazu fällt mir eine Menge ein, denn ich war schon in asiatischen Ländern unterwegs und werde jeden Montag etwas aus einem anderen Land zeigen. Unschwer zu erkennen, dass es heute um China geht.

Dies ist ein Siegelstein mit meinem Namen, den ich in einem wunderbaren Schreibwarenladen in Guilin gekauft habe. Die Siegelpaste besteht aus einem Gemisch aus Zinnober, Pflanzenfasern und Öl und ist mehrere Jahre haltbar. In dem Geschäft gab es auch tolle Pinsel in allen Größen und schöne Siegel- uns Kalligrafiesets im Kasten.

In meinem Kasten sind neben Pinsel, Pinselhalter und Siegelpaste auch noch zwei verschiedene Reibetuschen und ein Reibestein zum Anmischen.


Der Siegelstein ist 2,5 x 2,5 cm groß und vermutlich aus Speckstein, denn Jade wäre viel teurer gewesen.

Weil ich sie so schön fand, habe ich noch mehr Reibetuschen gekauft. Und ich werde sie endlich auch mal benutzen und mit dem Riesenpinsel ein paar Schriftzeichen probieren. 

Vor vielen Jahren habe ich einen Kalligrafiekurs gemacht, der von einem Künstler aus Asien geleitet wurde. Ich erinnere mich, wie wir auf dem Boden mit großen Pinseln schreiben mussten und dauernd unsere Körperhaltung korrigiert wurde. Was ich da geschrieben haben, weiß ich nicht mehr. Kann das jemand vielleicht übersetzen? Und sind es überhaupt chinesische Zeichen?

Und nun werden meine Urlaubsmitbringsel gleich mehrfach verwendet: Es sollen Bordüren für den Mustermittwoch entstehen und ein 15fünfzehn-Themenheft (in Zukunft hoffentlich regelmäßig am letzten Sonntag im Monat).




Für Susanne gibt es einen Vorher-Nachher-Gelliprint.

Und nächste Woche reise ich dann zurück in einen anderen Urlaub in Asien, eine gute Gelegenheit, mal wieder in meinen Tagebüchern zu blättern.


Montag, 9. Oktober 2017

Makro # 194 und ein weiteres Waldtier auf Papier


Ein weiteres Waldtier kommt heute zu Susannes Sammlung hinzu. Außerdem habe ich versucht, die Kreise (auch den Hirsch von letzter Woche ) mit Schrift zu überlegen. Die Eule hat etwas zu viel abbekommen, die filigranes Schriftzeichen auf der Hirschcollage gefallen mir ganz gut.

Noch sind nicht alle Blätter braun - geteilt mit Susanne und Gemma.





Mittwoch, 14. September 2016

Muster # 155

Wie mustert man Bücher? An dieses Thema muss ich mich erst herandenken.





Weitergeschickt an die Müllerin. Ich bin gespannt auf alle Büchermuster - kein einfaches Thema, finde ich, dafür aber ziemlich spannend!


Montag, 18. Januar 2016

Makro # 106

Mein heutiges Makro ist ein Ausschnitt aus meiner letzten Collage, die ich auf der Sommerakademie bei Traute Schmaljohann angefangen hatte. Die Künstlerin lebt in Paris und bringt zu ihren Kursen immer jede Menge Papiere mit - gerne auch Werbung oder abgerissene Plakatfragmente. Das erklärt auch, warum meine Collage "französisch" ist!


Selber beigesteuert habe ich  Kleisterpapier und Schnipsel von Schriften - einem Text über Farbe, ausgedruckt in verschiedenen Fonts. Außerdem schöne Tapetenreste, die sich wie zufällig zu flaschenförmigen Gebilden reißen ließen. Also habe ich entschieden, das erste Stillleben meines Lebens zu fabrizieren. Und dann ging alles ganz schnell.

Ich habe Acrylfarbe und -kreiden, wasserlösliche und wasserfeste Bunttifte, Marker und etwas schmierige Ölkreiden hinzugefügt und mit nassen Fingern Papier entfernt. Fertig. So weit. Mal sehen, für wie lange. Ich habe nämlich angefangen, Collagen zu überarbeiten. Und da warten noch so einige, mit denen ich nicht mehr zufrieden bin. Es macht erstaunlich viel Spaß und mir tut kein Stück Leid, das unter neuen Oberflächen verschwindet.


Geteilt mit Britta, Gemma und Susanne. Habt einen guten Wochenstart!




Freitag, 18. September 2015

Schichtarbeit


 Aus der Maschinenschrift im Untergrund zur Handschrift


Resteverwertung aus Teilen eines A3-großen Papiers in Schichten bearbeitet: ausgedruckte Schrift, Kleisterfarben, schwarzer Fineliner, orangefarbener Marker  und ganz oben feiner heller Marker.




Dienstag, 17. März 2015

Journal 52 # März 11 oder Schreibübung / Writing exercise

Jede Woche sollte ich auf Chelles Blog eine Arbeit zu einem bestimmten Thema abliefern, damit ich am
Ende des Jahres ein Skizzenbuch mit 52 sogenannten prompts habe. Das fällt mir mal sehr leicht, wie
beim Thema Kreise zum Beispiel, manchmal so schwer, dass ich mich richtig quälen muss und das
Ergebnis entsprechend aussieht und nicht veröffentlichungswürdig ist. Damit ich auch blogmäßig mal
wieder am Rennen teilnehmen kann, gibt es heute nur eine Schreibübung zur Aufgabenstellung:
To participate again in the race, today I decided to post only a writing exercise - the prompt: Just write.


Während des "Schreibens" merke ich mal wieder, wie sehr die eigene Handschrift auch andere Schriftvarianten beeinflusst. Und wie die Haltung des Stifts Einfluss auf die Körperhaltung hat. Und
dass ganz oft der Anfang meiner Unterschrift vorkommt. Denn das Ganze funktioniert nur, wenn man
zügig und ohne große Überlegung schreibt. Bei einigen Collagen habe ich allerdings erst "vorgeschrieben",
die Gefahr das Bild zu verderben war sogar mir zu groß, die ich sonst eher intuitiv und spontan arbeite.
During the writing process I realized again how my own handwriting may affect the other "fonts".
And that the attitude of the pin has an influence on the body posture. And that quite often the beginning
of my signature occurs, because it works only if you write quickly and without much consideration.
In some collages I wrote the "text" in advance, the risk of spoiling the picture was even too big for me, otherwise I work rather intuitive and spontaneous.







Mittwoch, 26. November 2014

Muster # 72

Zum letzten Mal wird heute unter dem Motto Typo gemustert. Und weil bald die Adventspost verschickt werden muss, habe ich hier ein Beispiel aus meinen Gelatinedruckversuchen verwendet. Ich habe einen ganzen Tag lang mit meiner Freundin im Atelier verbracht, Unmengen an Farbe verbraucht, ebensolche Mengen an Papier weggeschmissen und jede Menge Misserfolgserlebnisse gehabt. Dank unserer guten Laune und leckerem Essen ließ sich das aber gut verkraften. Zuletzt sah es so aus bei mir:

Mein Problem beim Drucken entsteht dadurch, dass ich beim Buntpapierherstellen sozusagen umgekehrt vorgehe. Beim Drucken bearbeitet man die Platte, beim Kleistern das Papier. Meine festen Vorstellungen von einem Druckmuster  konnte ich jedenfalls nicht umsetzen. Einige wenige Ergebnisse, die mir gefielen, sind aus Zufall entstanden. Und sind wohl auch nicht wiederholbar. Stark strukturierte Tapete und die beliebte Luftpolsterfolie ergeben schöne Muster. Das macht wohl den Vorteil einer Gelatineplatte im Gegensatz zur normalen Druckplatte aus. Man kann auch dickere Gegenstände als Schablone verwenden. Außerdem fand ich super, dass ich auch Seidenpapier bedrucken konnte. Das geht beim Kleistern natürlich nicht.

Ein Nachteil ist, dass man im Gegensatz zum Kleistern sehr viel Farbe verbraucht (nach Angaben des Herstellers nur Acryl- oder Ölfarbe). Wie es mit den selbstgemachten Gelatineplatten aussieht, weiß ich nicht. Ich bin sehr gespannt auf die Erfahrungen der anderen "Druckerinnen".
Dieses Papier habe ich als Unterlage für mein heutiges Typo-Muster genommen, dazu ein E, das ich für eine Collage ausgeschnitten hatte.



Das E gefüllt mit dem orange-blauen Untergrundmuster und noch einmal auf das selbe Muster gesetzt.


Zu guter Letzt präsentieren sich hier wie immer die kunterbunt gekleideten Käfer und krabbeln rüber zu Michaelas Mustermittwoch.