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Sonntag, 10. Mai 2020

Patagonien # 3

Ende Februar war unser Urlaub zuende und wir konnten zum Gück ohne Probleme zurückreisen. Was wir unterwegs an Gestrandetem entdeckt haben, zeige ich hier.


In Südpatagonien, direkt an der Magellanstraße, liegen diese Wracks an der Straße, die wohl einmal zu der verlassenen Estanzia San Gregorio gehört haben.

Die Gebäude sind nur zum Teil verschlossen - ganz wunderbare Lost-Place-Fotomotive.





 Dieses seltsame Gebilde steht auf Feuerland an der Routa 257, die uns in Richtung Süden führte.

Ein Goldschürfbagger, der bis 1910 in Betrieb war, rostet nun ganz wunderbar vor sich hin.

Stunden später fanden wir einen gestrandeten LKW. Der stand wohl auch schon lange dort und hatte ebenfalls die schönstePatina angesetzt.

Wer weiß, ob ich jemals wieder dorthin kommen werde..... und ich frage mich öfter, wo jetzt wohl die Menschen sind, die mit Wohnmobil oder Rucksack unterwegs sind und nicht früh genug wieder abgereist sind wie wir.


Freitag, 3. April 2020

Patagonien # 2

Gerade habe ich einen kleinen Online-Kurs zum Thema Brush Lettering mitgemacht und das gibt mir die Gelegenheit, noch einmal ein paar Bilder aus Patagonien zu zeigen. Dort habe ich auf zwei Estancias alte Rechnungsbücher entdeckt.

Diese riesengroßen Bücher waren sorgfältig in Schönschrift  ausgefüllt und hatten zum Teil ganz wunderbare marmorierte Schnittverzierungen. 

Die vielen eng beschriebenen Seiten zeugen von den vielen Geschäften, die auf den Estancias gemacht wurden. Heute leben die beide Ranches, die wir besucht haben, in den Sommermonaten auch vom Tourismus. 

Die Nibepo Aike Estancia liegt in einem Naturschutzgebiet und hat deshalb nur kleine Rinder- und Schafherden und eine Pferdezucht für die Gauchos und die Besucher.





 Was für ein großes Glück, dass wir diesen wunderbaren Ort in diesem Jahr noch besuchen konnten!



Freitag, 28. Februar 2020

Patagonien

Freitags gibt es immer Fisch auf Instagram, und das nehme ich zum Anlass, hier ein wenig von unserer Reise nach Patagonien zu berichten. Da passt es doch, einige Bilder von schönen Seen zu posten. Im Llanquihue-See im Norden Patagoniens soll es viele Lachse und Forellen geben, und nun könnte man annehmen, dass jede Menge Boote mit Anglern dort unterwegs sind. Wir haben den riesengroßen See menschenleer erlebt und den Blick auf den Osorno-Vulkan genossen.

Ich weiß also nicht, woher die Fische sind, die ich auf dem Markt fotografiert habe.



Der nächste See, an dem wir einige Tage blieben, heißt Risopatron und soll ebenfalls ein großes Fischvorkommen haben. Auch hier war nirgendwo ein Boot zu sehen.

Unsere Reise endete auch an einem See, dem Lago Blanco auf Feuerland.


Weitere Bilder von Seen, Fjorden und der Magellanstraße gibt es dann in einem anderen Post.




Sonntag, 30. Juni 2019

15fünfzehn-Themenheft und 12tel Blick im Juni

Diesen Monat ist wieder ein kleines Themenheft zum Thema ASIEN entstanden. Einzelne Seiten hatte ich schon montags und mittwochs gepostet und mit Susannes Papiersammlung und Michaelas Mustermittwoch geteilt.
Bei dieser Gelegenheit habe ich noch einmal meine Reisetagebücher durchgeblättert, Papiere herausgerissen und Fotos ausgedruckt.


Zum Beispiel diesen Mann,


den Schriftzug aus einem Straßenschild im Oman (auch Asien!)


 und eine Briefmarke aus Indonesien.

Meine "Schätze" aus China habe ich dann doch im Tagebuch gelassen und stattdessen mal wieder auf der Gelliplatte gedruckt. Das ganze Heft als Video ist heute auch auf Instagram zu sehen.
Außerdem ist wieder Zeit für den 12tel Blick. Nachdem mich die Wildpapageien heute ganz früh geweckt haben, konnte ich meinen Blick mal in der Morgensonne einfangen.

 Im Park vor der Haustür war es noch ganz ruhig.


Einer hatte sich schon einen Baum für seine Hängematte reserviert.

Nur die Papageienvögel machten immer noch einen Riesenlärm. Im Grün der Bäume sind sie nicht leicht zu erkennen.
Hier kommt der 12tel Blick, aufgenommen heute morgen um 7.30.

Tatsächlich gibt es mal eine Veränderung. Der Baum im Vordergrund rechts wurde gefällt und liegt nun mitten im Bild, dort, wo ich eigentlich Sommerblumen erwartet hatte.

Geteilt mit Evas Blicksammlung.




Mittwoch, 7. November 2018

Muster # 240

Im November wird zum Thema TAPETE gemustert. Ein weites Feld, denn jedes Muster kann ja eigentlich auch als Wandgestaltung verwendet werden. Was tun? Ich musste mich beschränken.
Also habe ich für mein Novemberheft entschieden, dass es jeden Mittwoch eine andere Stilepoche geben soll. Vielleicht würde ich ja auf meinem Kurztrip nach Maastricht ein paar Anregungen  finden.

Und schon im Hotelzimmer gab es eine schöne Textiltapete. Die Farbe gefiel mir gut und so hatte ich schon einmal eine Vorgabe für den ersten Mittwoch.


Es war wunderbar, durch das herbstliche Maastricht zu spazieren und ich vergaß meinen Tapeten-Suchauftrag schnell. Zuhause suchte ich in meiner Papier- und Tapetensammlung nach Blau. Ein antikes Vorsatzpapier, das ich einmal in einer Wiener Druckerei erstanden hatte, gab den Ausschlag für die Epoche - Jugendstil.

Zwei Kringelstempel hatte ich schnell geschnitzt und in Anlehnung an Klimt ein Muster ins Sketchbook gedruckt. Hier hatte ich schon einmal weitere antike Papiere gezeigt.




Die Streifentapete aus meinem Fundus hat zwar ein etwas grelleres Blau, eignet sich aber gut als Untergrund für die Kringel.

Der nächste Stempel war etwas aufwändiger zu schnitzen. Und weil ich ihn nicht als Rapport gedruckt habe, gibt es auch kein Kleingemustertes davon.
Alle meine Muster schicke ich wie immer an die Müllerin.
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Sonntag, 9. September 2018

Kuba an der Wand

Heute zeige ich euch ein paar Schilder, Plakate und Wandbeschriftungen aus dem fast werbungs-freien Kuba.












Diese Papierreste waren vielleicht doch mal Werbung (vielleicht hat sie aber auch jemand aus Argentinien mitgebracht).





Freitag, 7. September 2018

Kuba und die Autofarben

Kuba ist ja berühmt für die wunderbaren alten Autos. Von perfekt restauriert bis hin zu echten Rostlauben (zum Teil ohne Lampen, was sehr komisch aussieht) gibt es unzählige dieser Classic Cars. In den Städten kann man für viel Geld Rundfahrten machen, manche sind normale Taxis, manche im Privatbesitz, aber am skurrilsten ist es, wenn man in den Bergen auf den löcherigsten Straßen unterwegs ist und einem in einer Haarnadelkurve ein rosafarbener Chevy entgegen kommt.

Besonders schöne Fotos kann man machen, wenn das Auto vor einem farblich passenden Haus parkt!








Auf Fahrten mit rosa Cabrios oder ähnlichen Classic Cars wollten wir verzichten, aber dann sind wir doch noch zu einem Transport in einem wunderbar grünen Ford gekommen. Auch innen war alles in der selben Farbe lackiert! Der Freund unseres Vermieters ist stolzer Besitzer dieses Taxis, das neben einem Fernseher, 6 Boxen und diversen technischen Spielereien auch einen blinkenden Spiegel hat.













Und eine ganz kleine Spiegelung ist dabei, die ich endlich wieder an James schicke.