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Mittwoch, 8. September 2021

Sommerpost 2021

"Wir schöpfen unser eigenes Papier! Beschäftigen uns mit Pulpe, Cellulose und Einschlüssen. Nicht nur das! Wir geben dem Papier eine individuelle Geschichte mit auf dem Weg: wir schöpfen unseren persönlichen Sommer mit ein. Finden zarte und helle Farbtöne, streuen unsere Lieblings-Sommermomente mit in die Pulpe." So beschreiben Michaela und Tabea ihr diesjähriges Thema für die Sommerpost. Papier habe ich schon öfter selbst geschöpft, in der Schule und in Kursen bei John Gerard in der Eifeltormühle. Hier sind einige Beispiele von Papieren zu sehen, die ich in seiner Werkstatt in der Pulp-Painting-Technik geschöpft habe. 

Ein Thema zu finden war gar nicht so einfach, aber schließlich entschied ich mich für Zitrusfrüchte: feine Limette, frischgrüne Zitrone und getupfte Blutorange.

Die Limette ist feiner und dünner, die Blutorange fester und grober.

Eine weitere Vorgabe war eine Banderole, die die drei Blätter zusammenhalten sollte. Ich habe dafür einen Zitronenstempel geschnitzt und als Zugabe ein kleines Aquarell gemalt.

 
Auch der Umschlag bekam Zitronenstempel ab. Leider habe ich die Birne auf der Briefmarke zu spät entdeckt. Fontanes Gedicht als Inspiration wäre auch eine gute Idee gewesen.

Und hier sind alle meine wunderbaren Sommerpostpapiere zu sehen - herzlichen Dank dafür!


Und natürlich auch ein großes Dankeschön an Michaela und Tabea, die immer wieder neue Ideen für diese Mail-Art-Aktion haben! Dort sind auch viele andere Ergebnisse zu bewundern.


Freitag, 24. August 2018

Sommerpost 2018

Meine Sommerpost, in diesem Jahr eine 15fünfzehn-Collage (kennen wir doch.....) zum Thema Traumreisen, wollte ich mit Papieren aus Kuba gestalten. Es passte so schön: Zuerst der Urlaub, dann eine Woche Zeit, um die Collagen zu kleben. Es war gar nicht so einfach, Papier aufzutreiben, auch alte Bücher waren schwer zu finden und sehr teuer. Aber schließlich hatte ich doch genug Material.

Aus den Zutaten ergaben sich die Ideen zur Umsetzung:
Azul, das strahlende Blau des Himmels steckt in dem handgeschöpften Papier von José Gonzales, der in der Altstadt von Havanna in einem kleinen Laden seine Bögen aus geschredderten Büroabfällen fabriziert.
Rot und Rosa stehen für die Farben der Häuser und der Classic Cars.
Die Erinnerung an ein Open Air Konzert mit der wunderbaren Omara Portuondo und die Musik, die überall erklingt.
Das Kopfsteinpflaster in der Altstadt von Trinidad.
Die verwitterten Wände, die abblätternde Farbe an den Häusern, die so schöne Strukturen haben.
Zwei Flohmarktfunde, ein Sammelalbum mit alten Zigarrenbanderolen und Texte aus einem Buch über einen deutschen Zigarrenfabrikanten.

Auf starken Karton kam zuerst eine Schicht Seidenpapier, auf dem sich gut kleben laässt und das auch mal eine Lücke zulässt. Darüber die einzelnen Streifen, und nach dem Trocknen ging es weiter mit den Acrylkreiden und Markern.

Zum Schluss bekam jede Collage noch eine Banderole. Einmal ganz andere Farben, nix in Grün😊, was mir gar nicht so schwer gefallen ist, wie ich am Anfang gedacht hatte.


Die ausgedruckten Fotos fanden dann doch noch Platz auf den Umschlägen. Ich hoffe, alle Collagen sind inzwischen gut angekommen!

Mittwoch, 15. August 2018

Kuba und die "Kunst"

Eindrücke von meiner Kubareise möchte ich in der nächsten Zeit hier zeigen - nach Themen, nicht nach Orten sortiert. Heute geht's los mit der "Kunst".

Kunst steht in Anführungszeichen, denn überall in Westkuba gibt es in den Souvenirläden und vielen Galerien das gleiche zu kaufen. 

Wir haben aber auf unseren Wanderungen auch andere Orte entdeckt. Zum Beispiel in Havanna eine Werkstatt für experimentelle Grafik. 

 Wunderbare alte Pressen in der große Halle, in der die Künstler zusammen arbeiten.

Alte Lithografiesteine, zum Beispiel für Zigarrenbanderolen stapeln sich in den Regalen, Druckstöcke aus Resten von Bodenbelägen aus Linoleum und aus Holz überall auf den Tischen und  an den Wänden.

Papier ist Mangelware, wie man hier sieht, und was ich selber auf der Suche nach Material für mein Reisetagebuch festgestellt habe. Dabei musste ich an die  bemalten Filtertüten aus meinem letzten Urlaub denken, die ich benutzt habe, nachdem mir das Papier ausgegangen war.

Ich habe mir eine Monotypie gekauft mit dem Titel "Pasos lindos de la vida" (übersetzt so viel wie: Schöne Veränderungen des Lebens)

Der einzige Papierschöpfer in Havanna (sagt er jedenfalls) steht sogar im Reiseführer. José Gonzales hat erst ein einziges Mal mit richtiger Pulpe geschöpft, die er aus Mexiko bekommen hat. Für seine Papiere verwendet er geschreddertes Papier aus einem Büro, bemalt es und faltet Taschen in verschiedenen Größen daraus.

Auf dem Bücher- und Antiquitätenmarkt habe ich auch etwas aus Papier erstanden.

Unter anderem ein Buch über einen deutschen Zigarrenfabrikanten! Hoffentlich reicht das Material für meine Sommerpost-Collagen.....


Montag, 18. September 2017

Makro # 193 und ein handgeschöpftes Lesezeichen







Ein Blatt aus meinem Vorrat an handgeschöpftem Papier, das ich bei John Gerard produziert habe, wird heute zum Lesezeichen.

Dazu habe ich vier Rechtecke  aufgeklebt, in die ich zuvor Löcher gerissen habe. Das Papier besteht, wenn ich mich recht erinnere, aus Abaka (auch Manilahanf genannt). Es ist dünn, trotzdem sehr fest und leicht glänzend. Das genügt für ein schlichtes Lesezeichen. Geteilt mit Susanne und Gemma.




Freitag, 3. März 2017

Weekend Reflections # 111 - Papierschöpfung

Ein Papierobjekt, "Netzkörper" auf einem Spiegel. / A paper object on a mirror.

Mehr zur Ausstellung und den Arbeiten von Renate Fischer hier. / More about the exhibition and the work of art of Renate Fischer here. Shared with James' Weekend reflections.

Freitag, 11. November 2016

Weekend Reflections # 100 - Oman und Collage

Beim Zusammensuchen der Materialien für unser Collagetreffen am Samstag in der Kleinen Fabrik in Köln, habe ich mal wieder in einem Sketchbook geblättert und zwei Collagen entdeckt, in denen ich  Fotos von Türen der Sultan Qaboos-Moschee in Muscat/Oman verarbeitet habe.




Ausgedruckte Fotos der Türen,  Buntpapiere, alten Karten, verschiedenen Papiere und Acrylkreide

Seeleute auf alten Schiffen aus Sansibar

Farbenrausch auf dem Souk

Und eine Spiegelung für James' Weekend Reflections. Have a nice weekend. Werden auch wir in Köln haben, vielleicht sogar ein wenig zuviel für die eine oder andere Collage-Treffen-Besucherin??? Am 11.11. beginnt hier der Karneval.....



Montag, 4. April 2016

Montag ohne Blumen

Heute ist Montag, und eigentlich sollte ich etwas zum Thema Blumen aus Papier hergestellt haben. Nun war ich ja letzte Woche im Urlaub und als ich mich jetzt in meinem Arbeitszimmer auf die Suche machte, konnte ich nichts finden! Blumen sind eben nicht so mein Thema. Jedenfalls nicht in Verbindung mit Papier. Nachdem ich schon letzte Woche nur ein ans Fenster geklebte Radieschen gepostet hatte, gehe ich auch heute ein bisschen am Thema vorbei und zeige euch noch einmal ein Gemüsepapier. Leider konnte die Apfel-Lauchkombination, die ich hier vorbereitet hatte, nicht mehr zuende trocknen. Also habe ich es an der Luft trocknen lassen, damit es nicht zwischen den Zeitungslagen verschimmelt (was in neun Tagen sicher passiert wäre). So sieht es jetzt aus.

Das Makro schicke ich wie immer an Gemma. Britta, die in den letzten Monaten so tolle Makros gepostet und eine große Anzahl Beiträge aus anderen Blogs gesammelt hat, beendet leider ihr Projekt. Herzlichen Dank, liebe Britta!
Schließlich bin ich doch noch fündig geworden. Zum Geburtstag bekam ich einmal einen Blumenring, der aus einem dicken, beschichteten, geprägten und eingefärbtem Papier besteht. Der geht an Susannes Papiersammlung. Mal sehen, ob ich im April doch noch Papier-Blumen hinbekomme!


Einen guten Start in eine hoffentlich sonnige Woche wünsche ich euch!


Montag, 21. März 2016

Transparentes Gemüsepapier und Makro am Montag

Hoffentlich wird es nicht langweilig.... schon wieder ein transparentes Papier für Susannes Sammlung.

Zuerst vorher, dann nach zwei Jahren an der Pinnwand.
















Also muss etwas Frisches her: Apfelscheiben, die ich in den nächsten Tagen trocknen und pressen werde. Besonders gefällt mir das sternförmige Innenleben von Nahem.

 Das wandert zu Britta und Gemma. Habt eine gute Woche!




























Montag, 14. März 2016

Porree-Papier

Heute gibt es wieder ein transparentes Gemüsepapier für Susanne . Und weil  Marion in ihrem Kommentar über einen Papierladen in Paris berichtet hat, habe ich mal gesucht und hier einen Post mit Fotos gefunden - aufgenommen in der Papeterie Calligrane.  Beim Anblick der verschiedenen Papiere kam mein Entschluss, in diesem Jahr nichts mehr zu kaufen, doch sehr ins Wanken. Zum Glück habe ich meine Ferien und Wochenendkurzurlaube in diesem Jahr schon geplant!

 Dieses Papier ist aus Lauchstreifen entstanden. Zuerst 5 Minuten gekocht, dann auf Baumwollstoff "verwoben" ausgelegt und mit Zeitungspapier gepresst. So sah es "frisch" aus.






Ursprünglich war es stabiler als die anderen Gemüsesorten, was wohl auch daran lag, dass noch ein Rest  Feuchtigkeit im Papier war. Inzwischen ist es sehr trocken und porös geworden. Trotzdem habe ich versucht, darauf zu schreiben und zu malen. Davon wurde es allerdings noch bröseliger und ich habe es deshalb auf Transparentpapier geklebt.

Auf diesem Bild kann man gut erkennen, dass die strukturierte Oberfläche den Farbauftrag bestimmt.

 Das schicke ich an Britta und Gemma zum Makro-Montag. Habt eine gute Woche!





Montag, 7. März 2016

Transparenz im Detail

Im März werde ich jeden Montag ein transparentes Papier an Susanne schicken. Hier hatte ich schon einmal meine Gemüsepapiere vorgestellt und hier den Enstehungsprozess gezeigt. Inzwischen sind sie über zwei Jahre alt und noch dünner und transparenter geworden. Und weil sie lange an der Pinnwand hingen, haben sie auch ihre Farbe verloren.

Beleuchtet auf schwarzem Hintergrund sieht das jetzt so aus. Ein klarer Fall für Brittas und Gemmas Makrosammlungen.

 Unbeleuchtet gescannt.
 Und auf Weiß wieder ganz anders.




Und nun? Was mache ich jetzt damit?
Habt einen guten Wochenstart. Meine beginnt ganz wunderbar, denn heute Abend gibt es ein Treffen mit 5 Bloggerinnen in Köln!



Montag, 14. Dezember 2015

Papiergeschenke

Ein weiteres Buch mit einem Einband aus genähtem Patchwork schicke ich heute an Susannes Papiergeschenksammlung. 

Noch einmal Schritt für Schritt die Anleitung: 
3 verschiedene Papiere (1 gemusterter Flyer, zwei verschiedene geschöpfte Papiere) zu jeweils 9 Quadraten schneiden und diese wieder zu zwei Quadraten zusammenkleben.
Dann mit Zickzackstich über die Kanten nähen, dabei einen Streifen für den Buchrücken einfügen.  Innen die Fäden mit Kleber leicht fixieren und mit Papier bekleben.
Zum Schluss die Außenkanten mit Zickzack umnähen und die Fäden möglichst unsichtbar vernähen.



Jetzt in das Innenpapier und den Deckel Löcher bohren. Mit Satinband zusammenbinden - fertig!
Und weil auch eine Nahaufnahme dabei ist, geht dieser Post auch an Gemmas Makrosammlung.
Habt einen guten Wochenanfang!


Donnerstag, 13. März 2014

Frühlingsgefühle


im März bei Nic: Eigentlich müsste ich nur ein paar ältere Posts zu verlinken; Grün ist auf meinem Blog wirklich überproportional vertreten. Zum Beispiel in einer Fotocollage zum Thema Frühlingsfarben aus dem letzten Jahr oder auf meinem Beitrag zur Frühlingspost 2013, die auch dieses Jahr bald wieder bei der Müllerin startet.

Und weil Grün ja die Farbe des Frühlings, der Eneuerung, des Wachstums ist, passen handgeschöpfte Papiere sehr gut hierhin, finde ich. Diese hier habe ich bei John Gerard hergestellt.