Donnerstag, 9. Januar 2020

Mit dem Fauxdori auf Reisen

Wenn ich mich so auf Instagram oder anderen Blogs umgucke, finde ich oft ganz tolle Gummiband-bücher. Und seit der Postkunstaktion im Sommer, bei wir Hefte dafür getauscht haben, sind es immer mehr geworden. 



Im neuen Jahr kann ich zum ersten Mal seit meiner Studienzeit eine lange Reise außerhalb der Schulferien machen - 6 Wochen durch Patagonien und Feuerland. Ursprünglich nicht mein Wunschziel, aber inzwischen auch von mir mit Freude und Spannung erwartet.


Früher habe ich immer fertig gebundene Hefte mitgenommen (gekaufte oder selbstgemachte), nun kommt mein Fauxdori mit auf die Reise.


Die eingehängten Hefte will ich später zusammen mit anderen Papieren (hoffentlich gibt es davon mehr als letztes Jahr in Kuba) zu einem Buch binden. Da macht es auch nichts, dass das Fauxdori eher zu einer Safari in Afrika passen würde.


Dies hier gehört ebenfalls zu meiner Standard-Reiseausrüstung und nimmt zum Glück nicht viel Platz in Anspruch, denn den brauche ich für warme Wandersachen, Handschuhe und Schal.
Nun mache ich mich noch auf die Suche nach einem 12tel Blick und gucke mir dann aus der Ferne eure Beiträge an.

Montag, 30. Dezember 2019

12tel Blick im Dezember


Der letzte Blick im Dezember in die Sonne hinein, bei knallblauem Himmel und klarer Luft. So klar, dass man sogar die Gebäude im Hintergrund gut erkennen kann und in anderer Richtung alles noch deutlicher.


Das sind sie nun alle, die Blicke von einem Standpunkt nur einige Schritte vom Haus entfernt aufgenommen. So werde ich auch weiterhin die Veränderung im Inneren Grüngürtel beobachten können.


Den nächsten Blick habe ich noch nicht gefunden und weiß auch gar nicht, ob ich etwas Interessantes entdecke. Der erste im Januar wird schon mal wegen meines Urlaubs ausfallen. Zum Schluss wieder ein Dankeschön an Eva, die alle Blicke hier versammelt.


Freitag, 6. Dezember 2019

Adventspost und der 12tel Blick im November

Wie jedes Jahr organisieren Michaela und Tabea die Adventspost. Eine Aktion, die erfahrungsgemäß Zeit in Anspruch nimmt, muss man doch 24 Exemplare produzieren. Jeden Tag soll eine andere Karte in der Post sein, das ist schon mal ein besonderer Adventskalender.  Zum Schluss werden alle Seiten zusammengebunden und es entsteht ein Buch mit den Lieblings-Weihnachtsrezepten der Absender.

Handschrift war als Technik vorgegeben und da ich sehr viel mit der Hand (und Füller) schreibe, war ich ganz optimistisch und probierte zuerst den Rezepttext mit verschiedenen Stiften aus. Den rechts oben habe ich schließlich ausgesucht, weil er meiner Schrift am nächsten kam.

Den Karton habe ich eingesprüht, ohne mir weitere Gedanken über die Farbe zu machen. Wie sich später herausstellte, war ich nicht die einzige, die sich für diese Farbtöne entschieden hat. Nun passen die ersten Karten schon einmal wunderbar zusammen. Die Zutaten kamen auf eine Seite, der Text auf Transparentpapier kopiert auf die andere. Erfreulicherweise waren alle meine Stifte gut geeignet, allerdings habe ich zum Schluss noch einmal mit Haarspray darübergesprüht.

Das Verkleben hatte ich schon bei der Sommerpost ausprobiert, und weil ich keinen Sprühkleber verwenden wollte, habe ich einen Papierklebestift genommen und die Karten einen ganzen Tag lang unter die Druckerpresse gelegt.

Was für eine Arbeit - aber zum Glück schreibe ich ja gerne.....
Und nun noch mit einiger Verspätung der 12tel Blick vom November.

Da habe ich zufällig schönesWetter mit Sonnenschein erwischt. Das orangefarbene Leihrad macht sich gut im Bild (allerdings nicht im Park; überall lassen die Leute ihre E-Roller und Räder stehen und liegen).


Bei Eva kann man alle Blicke aus dem November sehen.



Mittwoch, 30. Oktober 2019

12tel Bick im Oktober

Die Sonne war gerade weg, es war zu spät für ein stimmungsvolles Foto .
 
Darum hat mein heutiger Blick keine herbstlich warmen Farben zu bieten. Den Waldboden hat man inzwischen gerodet, er sieht wie planiert aus. Zum roten Band im Baum sind noch weitere rote Ballons hinzugekommen, die wahrscheinlich in den Ästen überwintern werden.


Da ist kein großer Unterschied zum September, nur sind die Bäume kahler geworden, aber das darf zu dieser Jahreszeit auch sein (nicht wie im Juli, als der Boden voller vertrockneter  Blätter lag).
Meinen vorvorletzten Blick in diesem Jahr schicke ich wie immer zu Eva.



Samstag, 26. Oktober 2019

Post Post Post

Heute möchte ich mal zeigen, was mich in der letzten Zeit an Post erreicht hat.

Katja schickte mir nicht nur ein mit den schönsten Inhalten gefülltes Heft für mein Fauxdori (wir hatten zusätzlich getauscht), sondern auch eine wunderbar beschriftete Karte aus ihrem Ostseeurlaub.

Von Kristina kam eine tolle #colomeditation, eine Karte mit viel Grün:-)

Ganz lieben Dank an euch beide!
Und schließlich möchte ich wenigstens ein Foto aus der Sommerpost-Gruppe ohne Insta und Blog zeigen. Ich war zu Besuch bei meiner Freundin und konnte alle Ergebnisse aus der Gruppe bestaunen. Wirklich sehenswerte Hefte waren dabei.


Dies ist ihr Deckblatt - nicht abgesprochen, trotzdem ähnelt es meinem Heft, das passiert uns oft. Nicht umsonst kennen wir uns seit 40 Jahren und treffen uns regelmäßig nicht nur zum Erzählen, auch zu kreativen Zwecken.


Mittwoch, 23. Oktober 2019

Muster # 290

Weiter geht es mit der Mittwochsmusterei. Auch heute wieder quadratische Stempel, mit denen ein Rapport möglich ist. Die Frage, ob das hier richtige Schnörkel sind, stelle ich mir nicht.....





Weil ich schön gleichmäßig gestempelt habe, lässt es sich gut vervielfältigen.

 Die sichtbaren Quadrate will ich jetzt durch Farbe auflösen.

Das Auge sieht nun gelbe Linien, die über die Quadrate hinauslaufen - unten gedreht vermustert.

In Grau ist es weniger deutlich. Der Blick fällt auf die roten Punkte.



Es war ein bisschen wie Mandalas ausmalen, auf jeden Fall sehr entspannend (für eine gewisse Zeit).  Die Stempel kann ich gut für mein geplantes Novemberbuch gebrauche, das ich gerade grundiere, eine sehr langweilige Arbeit....


Mittwoch, 16. Oktober 2019

Muster # 289

Für das heutige Muster habe ich mir mehr Zeit genommen als letzte Woche. Zunächst um einen weiteren Schnörkelstempel zu schnitzen. Genauso wie Michaela hatte ich  auf unserer Weinreise verschnörkelte Weinreben fotografiert, die ich als Ausgangspunkt für den Stempel genommen habe.


Beim Schnitzen kam ich allerdings an meine filigranen Grenzen und musste einen zweiten Versuch starten.


Dann kam Farbe ins Spiel.

 Und hier nun ein etwas gleichmäßigeres Muster.

Vervielfältigt, gedreht und gespiegelt wird's zum Kleingemusterten.


Gedreht verstempelt entsteht ein ganz anderer Eindruck.

Die Verbindung zwischen den Drucken passt zwar nicht genau, aber mit Farbe sieht es gleich besser aus.


So, nun kann ich wieder "richtige" Muster an die Müllerin schicken und hoffe, dass sich die Oktober-Linkliste ordentlich füllt.