Mittwoch, 6. Januar 2021

Mittwochsmix im Januar

Auch in diesem Jahr geht es weiter mit dem Mittwochsmix von Michaela und Susanne. FOTO & NEU heißt es im Januar, und ich sammele erst einmal Ideen und stöbere durch die alten Fotos, die eine Verwandte meiner Großmutter zusammengetragen hat.

 


Besonders schön finde ich ja die Kinderbilder. Das Kind rechts unten habe ich hier schon einmal zum Weihnachtsengel umfunktioniert.

Auch die Rückseiten der CdVs (= Carte de Visite) sind sehenswert. Das Layout war, wohl auch aus Platzgründen, sehr ähnlich.




Bisher hatte ich noch keine besonderen Ideen, wie ich die Fotos weiter verarbeite. Also habe ich erst einmal etwas digital herumgespielt.

Das Thema ist wenigstens getroffen: FOTO und NEU. Nächste Woche gibt es dann hoffentlich analoge Ergebnisse, damit sich mein Januar-Heft ordentlich füllt.


 

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Mittwochsmix im Dezember - Weichgoldenes

Weniger weich, mehr golden ist meine kleine Sammlung für den Mittwochsmix ausgefallen. Im Format 15x15cm sind 6 Seiten mit unterschiedlichen Techniken und unterschiedlichem Material entstanden.

Verschiedene Papiere, Stempel, Schablonen, Oblaten und Goldfarbe aller Art kamen zum Einsatz.

Wirklich weich sind nur der Gardinenstoff und das kleine Stoffstück, mit dem ich meine Arbeitsplatte saubergemacht habe und an dem man erkennt, wie unterschiedlich Gold aussehen kann.


Um mir das Binden zu erparen, habe ich die dritte Seite einfach eingeklebt.















Das war's für dieses Jahr, und wie ich gesehen habe, geht es 2021 weiter mit dem Thema NEU und FOTO. Danke an Michaela und Susanne für diese Aktion, die vor zwei Jahren den Mustermittwoch abgelöst hat, den ich auch sehr geschätzt habe.


Donnerstag, 17. Dezember 2020

Adventspost 2020 - Monotypie - Winterspaziergang

Seit vielen Jahren mache ich mit bei der Adventspost von Michaela und Tabea. Das war so kurz vor Weihnachten immer eine Menge Arbeit, denn es mussten ja 25 Exemplare produziert werden. Dieses Jahr ist alles anders und ich hatte viel Zeit, mich dieser Technik wieder anzunähern, mit der ich mich zum letzten Mal während meines Studiums beschäftigt hatte. Eine Monotypie, ein Glasscheibendruck in Winterfarben zum Thema Winterspaziergang sollte es werden.

Zuerst wollte ich einen leicht strukturierten Untergrund vorbereiten. Dazu habe ich Reste vom "Sanften Morgentau" (Frühlingspost 2018) genommen, auf dem Glas verteilt und Linien mit einem Spritzpinsel hineingewischt.

Mit dem zufällig entstandenen gelben Fleck gefiel mir das schon mal ganz gut. Nachdem ich mehrere Blätter auf diese Weise hergestellt hatte, fiel mir ein, dass die Spuren ja durch das Zeichnen oder Schreiben auf dem Papier entstehen sollten. Dann doch erstmal lieber probieren, wieviel von der Linoldruckfarbe nötig ist, wie fein der Stift zum Durchdrücken sein muss und wie man dicke Flecken vermeidet. Letzteres, indem man sozusagen freischwebend zeichnet, ohne die Handflächen aufzulegen.

Die mit Kuli oder Bleistift gezogenen Spuren waren mir viel zu dunkel und ich hatte immer noch keine Idee für ein passendes Motiv.

Also beschäftigte ich mich wieder mit dem Hintergrund. Ich kleisterte viel Weiß mit ein wenig Blau, Schwarz und Gelb auf die Scheibe, so entstanden Winterlandschaften; vorne Schnee, hinten schneebedeckte Berge und/oder Himmel.


Die Blätter blieben einige Tage liegen und ich schnitt erstmal die Pappen zu und adressierte und frankierte die Karten.


Schließlich fand meine Idee doch den Weg auf das Papier.



Zum Schluss schrieb ich noch ein passendes Haiku 

Winterspaziergang

Spuren in gemischtem Grau

Sehnsucht nach Wärme

und hatte tatsächlich noch über eine Woche Zeit, bevor die Karten zur Post mussten! Inzwischen versammeln sich hier die allerschönsten Karten, einfach toll, dass jeden Tag so wunderbare Post im Briefkasten liegt! Danke an Michaela und Tabea für das Thema, das für mich dieses Jahr eine Herausforderung war (was ich ja sehr mag, einfach ist langweilig, denke ich immer....)



Mittwoch, 25. November 2020

Mittwochsmix im November - Oval und Struktur

Das Novemberthema bei Michaela und Susanne war so ganz nach meinem Geschmack. Strukturen bestimmen ja sowieso alle meine Arbeiten, das Oval ist auch eine schöne Form, bei der man allerdings aufpassen muss, dass keine Ostereier entstehen.

Ich habe mir zuerst aus einem Bogen Kleisterpapier ein kleines Buch gefaltet, in das ich dann die Doppelseiten einheften wollte.

Irgendwie habe ich mich dann nicht an den Kleisterpapierfarben orientiert und es wurde bei mir ausnahmsweise ziemlich bunt.


Hier habe ich Gesso durch eine Schablone gestrichen und später mit einem Schwamm Farbe darübergewischt. Die unregelmäßigen Strukturen gefallen mir gut.

Diese Strukturen entstanden durch zerknittertes Seidenpapier, das ich über die farbigen Ovale geklebt habe, rechts habe ich mit einem wunderbaren (leider ausgeliehenen) Stempel darübergedruckt.


 

Hier habe ich Soft Gel verwendet; auf den glänzenden Ovalen trocknet die Farbe schön unregelmäßig ein.


Die Ovale ganz rechts sind ausgeschnitten, oben sieht man strukturierte Tapete, die ich leicht mit Kreide bestrichen habe. Hier sind alle Ergebnisse des Novemberthemas zu sehen.


Sonntag, 15. November 2020

Monotypien

 Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder mit meiner Gelatineplatte beschäftigt.




Mit verschiedenfarbigen Tinten und weißer Acrylfarbe entstanden Monotypien, die ich später bestempelt, bemalt oder schabloniert habe.

Besonders gerne verstempele ich gerade diese schönen Frauengesichter.






Diese Stempel sind Leihgaben, leider werden sie nicht mehr produziert.                                              Und zum Schluss noch ein Vorher/Nachher.





 

 

 

Samstag, 31. Oktober 2020

Nachtrag zur Sommerpost - ein Briefmarkenalbum

Die diesjährige Sommerpost hat mich noch lange Zeit weiter motiviert.



Ich habe Unmengen an Briefmarken produziert - zwar keine weiteren Stempel geschnitzt, aber viele meiner Stempel und Schablonen verwendet. Auf so kleinem Format geht das ganz schnell  und macht definitiv süchtig.

Reste von Sonnendrucken hatte ich genug und endlich konnte ich mal selten genutzt Stempel gebrauchen.

Porto und Poststempel durften natürlich nicht fehlen, und obwohl ich sehr viele Schablonen besitze, kamen vor allem meine Lieblinge zum Einsatz.


Die großen Marken habe ich mit Hilfe einer Zackenschere ausgeschnitten (was man gut erkennen kann...), für die kleineren habe ich einen Stanzer verwendet.



Zuerst wollte ich in meinem Album nur Briefmarken in Blau/Petrol/Türkis sammeln, aber als wieder so schöne Papierereste beim Gellidrucken abfielen, produzierte ich weiter.


Schließlich füllte ich 6 Seiten mit meinen Marken und nähte sie zusammen. Für die Zwischenräume fand ich sogar wunderbares "Spinnenpapier", wie es sich für ein richtiges Briefmarkenalbum gehört.

 


Auf den Deckel habe ich schließlich noch vier Variationen meiner Sommerpostmarke geklebt - fertig. Jetzt geht es direkt weiter mit der Adventspost - wie ich gelesen habe, gibt es schon über 200 Anmeldungen. Dann muss ich hier ja keine Werbung mehr machen....




Samstag, 26. September 2020

Monatscollage im September

Vom regelmäßigen Sport und den vielen Radtouren (damit ich mich schon mal daran gewöhne, bald kein Auto mehr zu besitzen) gibt es keine Fotos, dafür könnte ich jede Menge Papiere und Hefte zeigen, die im September entstanden sind. Ich beschränke mich hier aber nur auf eines.....

mit liebem Besuch aus Kassel durch Köln geradelt, fotografiert, eine Ausstellung 

und den Dom besucht

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eine Bloggerin aus der Nachbarschaft kennengelernt und ein wunderschönes kleines Buch bekommen * wieder mit Doppelkopfspielen und Stricken begonnen

*

viele Sonnendrucke mit meinen Schriftschablonen gemacht und mich zu einem Nähkurs angemeldet

 

Geteilt mit Birgitt, die jeden Monat Collagen auf ihrem Blog sammelt