Montag, 20. August 2018

Kuba und die Callejon Hamel

Eine ziemlich touristische Angelegenheit in Havanna ist die Callejon Hamel, eine kurze Gasse, deren Häuserwände von Salvator Gonzales bemalt wurden und in der inzwischen unzählige Skulpturen, Objekte und  Kultgegenstände der Santeria versammelt sind.

 


Wir sind nicht an einem Sonntag dort gewesen, dann gibt es dort verschiedene Aufführungen und es ist völlig überlaufen.



An einem Wochentag am Mittag dagegen konnten wir ungestört herumwandern und viele witzige Details entdecken.


Auf 50 Meter gibt es drei Bars! Und um eine Trommel/Tanzeinlage kamen wir auch nicht herum.


Freitag, 17. August 2018

Kuba und mein Traumatelier

Wen wundert's, dass ich erst einmal nach Luft schnappen musste, als ich das Atelier von Lester Campa betrat! Diese Aussicht - unglaublich. Und sehr inspirierend, wie mir der Künstler versicherte, der zwar schon Ausstellungen überall in der Welt hatte, aber diesen Ort nie verlassen will.




Und nun ein paar Beispiele (aus seinem Flyer, den ich schon in mein Reisebuch geheftet hatte):


Wenn ihr wissen wollt, wo dieser wunderbare Ort liegt:

Und so sieht es vor und nach dem Regen in Las Terrazas aus:

Auch für James' Weekend Reflections gibt es ein Beispiel aus Las Terrazas. Und bei so viel schöner Natur verlinke ich mich heute auch mal bei Ghislana.


So, aber das war's immer noch nicht mit der Kunst in Kuba. Beim nächsten Mal zeige ich euch tolle Wandmalereien von Salvador Gonzales aus der Callejón de Hamel in Havanna.



Mittwoch, 15. August 2018

Kuba und die "Kunst"

Eindrücke von meiner Kubareise möchte ich in der nächsten Zeit hier zeigen - nach Themen, nicht nach Orten sortiert. Heute geht's los mit der "Kunst".

Kunst steht in Anführungszeichen, denn überall in Westkuba gibt es in den Souvenirläden und vielen Galerien das gleiche zu kaufen. 

Wir haben aber auf unseren Wanderungen auch andere Orte entdeckt. Zum Beispiel in Havanna eine Werkstatt für experimentelle Grafik. 

 Wunderbare alte Pressen in der große Halle, in der die Künstler zusammen arbeiten.

Alte Lithografiesteine, zum Beispiel für Zigarrenbanderolen stapeln sich in den Regalen, Druckstöcke aus Resten von Bodenbelägen aus Linoleum und aus Holz überall auf den Tischen und  an den Wänden.

Papier ist Mangelware, wie man hier sieht, und was ich selber auf der Suche nach Material für mein Reisetagebuch festgestellt habe. Dabei musste ich an die  bemalten Filtertüten aus meinem letzten Urlaub denken, die ich benutzt habe, nachdem mir das Papier ausgegangen war.

Ich habe mir eine Monotypie gekauft mit dem Titel "Pasos lindos de la vida" (übersetzt so viel wie: Schöne Veränderungen des Lebens)

Der einzige Papierschöpfer in Havanna (sagt er jedenfalls) steht sogar im Reiseführer. José Gonzales hat erst ein einziges Mal mit richtiger Pulpe geschöpft, die er aus Mexiko bekommen hat. Für seine Papiere verwendet er geschreddertes Papier aus einem Büro, bemalt es und faltet Taschen in verschiedenen Größen daraus.

Auf dem Bücher- und Antiquitätenmarkt habe ich auch etwas aus Papier erstanden.

Unter anderem ein Buch über einen deutschen Zigarrenfabrikanten! Hoffentlich reicht das Material für meine Sommerpost-Collagen.....


Sonntag, 29. Juli 2018

15fünfzehn-Themenhefte # 4 im Juli

Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub. Während ich auf Kuba bin, gibt es heute wie jeden letzten Sonntag im Monat ein 15x15cm großes Heft aus meinen Urlaubstagen auf Texel. In diesem Fall ein recht dünnes Exemplar, denn es gab wenig Material. Zum Glück hatte ich ein paar Papiere und Aquarellkreiden mitgenommen, sodass ich das Thema Dreiecke so einigermaßen umsetzen konnte.






Donnerstag, 12. Juli 2018

Blog - Sommer -Urlaubspause

Am letzten Sonntag im Juli gibt es einen Post, auf dem ihr eure 15x15 Hefte verlinken könnt. Habt eine schöne Sommerzeit!

Montag, 2. Juli 2018

Montags-Papiersammlung zum Thema Fotografien

Dieser Sommer scheint ein wenig beliebig zu werden, was die unterschiedlichen Projektthemen betrifft. Fotografien bei Susannes Papiersammlung, Traumreise als Collage bei der Sommerpost und Reise im Juli und August beim Müllerschen Mustermittwoch. Das ist für mich zu frei:-) ich brauche Grenzen (sowas!). Die habe ich mir zuerst beim Thema Fotografien gesetzt. Ich werde mich von Alt nach Neu bewegen.

Diese drei Fotografien sind alt, vom Ende des 19. Jahrhunderts. Für meine erste Umsetzung des Themas habe ich dann auch gleich drei Frauen unterschiedlichen Alters ausgesucht.

Sie sollen Rahmen aus Papier bekommen. Also schnell Rechtecke  gefaltet, die Kanten geschnitten und schwarzes Papier mit Goldstift bemalt.

Ein Rest aus der Paradiespost fiel mir auch noch in die Hände - die Dame im grünen Rahmen ist sehr naturverbunden.....

Das Mädchen in der Mitte wurde im Karnevalskostüm fotografiert..... denn der Art-Deco-Rahmen passt ja nicht zur Kleidung....
Das ist eine gute Gelegenheit, einmal mein Lieblingsfoto (meine Großmutter ganz links) zu zeigen!


Diese Spielerei hat jetzt doch Spaß gemacht und motiviert mich zum Dranbleiben! Geteilt mit Susanne, die jetzt schon in den Ferien ist/war.


Mittwoch, 27. Juni 2018

Muster # 229 - Fliesen

Ulrike ist es Schuld - ich habe bei meinem Besuch bei ihr so viel Spaß am Schablonieren gehabt, dass ich mir auch ein paar gekauft habe.









Die Netzschablone - auch ohne Farbe dahinter toll anzusehen - ebenso von ganz nah.


Die Schablone mit den unregelmäßigen Punkten gefiel mir auch gut.

Am Ende habe ich mich für das Netzmuster entschieden, ein ganzes Blatt schabloniert und in Quadrate geschnitten. Auf dem Papier hin und hergeschoben und...

dann vermustert. Das könnte ich mir gut in einem Pool vorstellen.


Zum letzten Mal zur Fliesensammlung der Müllerin geschickt.