Freitag, 3. April 2020

Patagonien # 2

Gerade habe ich einen kleinen Online-Kurs zum Thema Brush Lettering mitgemacht und das gibt mir die Gelegenheit, noch einmal ein paar Bilder aus Patagonien zu zeigen. Dort habe ich auf zwei Estancias alte Rechnungsbücher entdeckt.

Diese riesengroßen Bücher waren sorgfältig in Schönschrift  ausgefüllt und hatten zum Teil ganz wunderbare marmorierte Schnittverzierungen. 


Die vielen eng beschriebenen Seiten zeugen von den vielen Geschäften, die auf den Estancias gemacht wurden. Heute leben die beide Ranches, die wir besucht haben, in den Sommermonaten auch vom Tourismus. 

Die Nibepo Aike Estancia liegt in einem Naturschutzgebiet und hat deshalb nur kleine Rinder- und Schafherden und eine Pferdezucht für die Gauchos und die Besucher.





 Was für ein großes Glück, dass wir diesen wunderbaren Ort in diesem Jahr noch besuchen konnten!



Dienstag, 31. März 2020

12tel Blick im März

Eva sammelt wieder Blicke - 12 Mal im Jahr vom selben Standpunkt aus fotografiert. Was gar nicht so einfach ist, auch wenn ich mir immer mein Handy danebenhalte und vergleiche.

Leider blüht an dieser Stelle nichts, so wie ich es mir erhofft hatte, und wie ich es an anderen Straßenschildern sehen kann.

Im Gegensatz zum Februar sind die Spiel- und Sportplätze abgesperrt, dafür rennen jetzt doppelt so viele Jogger durch den Park. Ich bin auch jeden Tag für eine Stunde da draußen unterwegs und hoffe, dass das Wetter einigermaßen gut bleibt.

Die Enten sind sehr vernünftig und bleiben im Haus:-) Bleibt ihr auch gesund und munter!


Donnerstag, 26. März 2020

Mittwochsmix im März - TULPE + SCHICHT

Im März geht es in Michaelas und Susannes Mustermix um Tulpe und Schicht und mir fiel sofort ein, dass es  2017 l beim Mustermittwoch das Thema Frühblüher gab. Da habe ich zuerst mal in meinem alten Skizzenbuch geblättert.

Den Tulpenstempel hatte ich noch, ebenso die Datein für eine digitale Vermusterung. Damit startete der März auch bei mir.

In der zweiten Jahr Woche sollte es etwas Neues geben. Allerdings gab es anderes Neues in der Welt, das mich so beschäftigte, dass ich gar keine Lust mehr hatte, mich an meinen Arbeitstisch zu setzen. Schließlich schnippelte nur ein bisschen herum und versuchte, Tulpen aus Seidenpapier schichten.

Die gefielen mir gar nicht und so nahm ich mir den alten Stempel und druckte zuerst ganz viele Karten, die ich an Familie und Freunde verschickte.


Langsam füllte sich das Skizzenbuch und ich ließ mir von meinem Plotter eine passende Schablone schneiden.

Damit entstanden weitere Schichten und einige Gellidrucke.



Zum Schluss noch einmal das ganze Buch. Nächsten Monat geht es weiter mit dem Mix aus Fläche und Pink. Passt auf euch auf!




Samstag, 21. März 2020

Sprühversuche

In meinen Collagen und allen anderen Arbeiten mag ich den Effekt von feinen Tröpfchen oder einem Sprühnebel. Nicht so fein wie Airbrush, sondern kleine, sichtbare "Pünktchen".

Dazu nehme ich entweder eine Zahnbürste, einen Pustestift oder ein Sprühgerät. Das funktioniert aber nicht immer so, wie ich es mir wünsche. Die Zahnbürste garantiert keinen gleichmäßigen Sprühnebel (auch nicht mit dem Sieb), die Farbe ist schlecht platzierbar und oft gibt es große Punkte oder Flecke. Meist stört es nicht, manchmal doch, außerdem kriegt man immer farbige Finger.
Die Sprühstifte funktionieren gut, so lange die Farbe nicht ausgetrocknet ist. Die Haltbarkeit ist unterschiedlich lang, auf jeden Fall sehr begrenzt und ich will nicht dauernd neue Plastikteile kaufen müssen.
Der "Airbrush-Sprüher" funktionierte mit meinen Stiften, die in den Halter passen, überhaupt nicht. Die anderen konnte ich nicht ausprobieren, weil sie nicht hineinpassten.

Jetzt habe ich ich aber Lösungen gefunden. Oben zunächst die verschiedenen Ergebnisse im Vergleich.
Erst nachdem ich ganz billige Filzstifte ausprobiert habe, funktioniert der Sprüher recht gut, keine Ahnung, warum das so ist. Außer richtigen Airbrush-Werkzeugen habe noch ein anderes Gerät mit dem gleichen Prinzip im Internet gefunden, allerdings nur im Set mit Filzstiften erhältlich und sehr teuer.
Den Effekt mit den Pustestiften mag ich sowieso am liebsten und ich habe herumprobiert, wie ich die Haltbarkeit verlängern kann. Ich habe den Stift unten aufgeschnitten, ein paar Tropfen Ink Refresher hineingegeben und das Loch mit Tesafilm zugeklebt.

Nun halten die Stifte viel länger und trocknen langsamer aus. Ich bin gespannt, wie oft ich das wohl noch wiederholen kann.
Die Zahnbürste ist immer noch meine dritte Wahl, wohl auch, weil die beiden anderen Werzeuge komfortabler sind.
Falls irgend jemand Erfahrungen mit dem Farbsprühen hat oder ein anderes Gerät (außer den bekannten Airbruswerkzeugen) kennt, freue ich mich über eine Rückmeldung.



Sonntag, 1. März 2020

12tel Blick im Februar

Pünktlich am Tag nach dem 29. gibt es heute meinen zweiten Blick.😊 Den hatte ich total überschätzt. Trotz stundenlangem Probieren und gefühlt hundert Bildern habe ich den Ausschnitt nicht genau wiedergefunden. Eigentlich hatte ich mir doch den Standpunkt und auch die Kameraposition gemerkt....


Dieser ist halbwegs "richtig".


Man sieht, dass die Blätter an dem Straßenschild nicht gewachsen sind und ein Bonbonpapier dazugekommen ist. Der Himmel macht das Bild auch nicht freundlicher. Dabei ist der Innere Grüngürtel voller Menschen.

Der Fitnessparcour ist wie immer gut besucht, vor allem am Trampolin tummeln sich viele Kinder. Auf dem Basketballplatz teilen sich mindestens 20 Spieler die vier Körbe. Mehrere Seile zum Slacklining sind gespannt und der Tennisplatz ist ebenfalls belegt (auch wenn man noch im Mantel spielen muss). Den verspäteten Blick schicke ich wie immer zu Eva.


Freitag, 28. Februar 2020

Patagonien

Freitags gibt es immer Fisch auf Instagram, und das nehme ich zum Anlass, hier ein wenig von unserer Reise nach Patagonien zu berichten. Da passt es doch, einige Bilder von schönen Seen zu posten. Im Llanquihue-See im Norden Patagoniens soll es viele Lachse und Forellen geben, und nun könnte man annehmen, dass jede Menge Boote mit Anglern dort unterwegs sind. Wir haben den riesengroßen See menschenleer erlebt und den Blick auf den Osorno-Vulkan genossen.

Ich weiß also nicht, woher die Fische sind, die ich auf dem Markt fotografiert habe.



Der nächste See, an dem wir einige Tage blieben, heißt Risopatron und soll ebenfalls ein großes Fischvorkommen haben. Auch hier war nirgendwo ein Boot zu sehen.

Unsere Reise endete auch an einem See, dem Lago Blanco auf Feuerland.


Weitere Bilder von Seen, Fjorden und der Magellanstraße gibt es dann in einem anderen Post.




Donnerstag, 30. Januar 2020

12tel Blick im Januar

Seit 2013 mache ich mit beim 12tel Blick, der von Tabea ins Leben gerufen und so von ihr beschrieben wurde: "Jeden Monat – zwölfmal im Jahr – mache ich ein Foto von meinem persönlichen Aussichtspunkt. Das Leben und meine Festplatte sind voller Motive und Perspektiven. So ist es eine Wohltat, den Blickwinkel einzuschränken, vor einem Motiv inne zu halten, es im Detail zu ergründen und zu lernen, wie wandelbar der Blick sein kann." 


Auch dieses Jahr gibt es bei mir wieder einen Blick aus dem Inneren Grüngürtel, nun aber in die andere Richtung. Diesen Standpunkt kann ich mir auf jeden Fall besser merken als den letzten.


In alle vier Himmelsrichtungen habe ich geschaut und dann mit Blick in Richtung Nord-Ost ein Straßenschild ausgesucht.


Aus Urlaubsgründen schon am 6. Januar aufgenommen (damit sich keiner wundert, falls es am 30. hier schneit).
Seit zwei Jahren sammelt Eva alle Posts auf ihrem Blog und ich bin sehr gespannt, welche interessanten Blicke es zu entdecken gibt.