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Samstag, 5. Oktober 2019

Ein neues Fauxdori

Das diesjährige Sommerthema hat mich anscheinend sehr motiviert; inzischen habe ich das dritte Fauxdori hergestellt. Aus den Fehlern beim ersten Exemplar habe ich gelernt und etwas an Breite und Höhe zugegeben. Dieses hier bekommt eine Freundin zum Geburtstag, die im Dezember nach Südafrika reist.


Außen bedrucktes und beklebtes Snapapp, innen ungefüttert mit Taschen aus Landkarten, Umschlägen und Steckfächern.

Dazu habe ich passende Briefmarken ersteigert, die je nach Bedarf eingeklebt werden können. Schere, Kleber und Tape gibt's zum Geschenk dazu.


Und hier kommt das ganze Buch als Film. Nachdem ich alles mögliche ausprobiert habe, um vernünftig filmen zu können, habe ich eine halbwegs passable Lösung gefunden. Es ist ja nicht immer jemand greifbar, der die Kamera hält... Leider kann man ja auf Insta* nur filmen, wenn man auf Aufnahme drückt (außer bei den Stories). Da bräuchte ich eine dritte Hand. Oder habe ich wieder etwas verpasst und es geht doch? Wie macht ihr das denn?



Sonntag, 18. August 2019

Sommerpost - die ersten drei

Die diesjährige Sommerpost stand unter dem Motto Sommerjournal. Michaela und Tabea beschreiben ihre Aktion so:  
Man kennt sie als Travellers Notebook, als Kreativbuch oder als Fauxdori. Es sind Buchhüllen mit eingebauten Gummibändern, in die austauschbare Hefte eingehängt werden können. Die Cover können aus Leder, textilen Materialien oder auch aus festen Karton sein. Wie nennen sie Gummiband-Buch. Wichtig ist die Füllung, die ist in diesem Jahr unsere Sommer-Post:Gemeinsam gestalten wir kreative Blanko-Hefte, die wir flexibel in unser eigenes Cover einhängen können. Praktisch zum Austauschen und Ergänzen!
Weitere Vorgaben waren das Thema Vögel und die Verbindung von Stoff und Papier (bezogen auf das Fauxdori). Inzwischen sind bei mir drei dicke Briefumschläge mit den ersten Heften angekommen.

Nadine hat in ihrem Heft Kraniche gefaltet und Landkarten vernäht; besonders witzig fand ich die gesteppten Linien. Die werde ich ordentlich beschriften!

Evelyns Heft ist passend zum Instagram-Namen beerenrosa. Sie hat neben verschiedenen interessanten Papieren auch Teebeutel und Stoff verarbeitet. Eine ausgestanzte Feder aus handgeschöpftem Papier mit Faden und  kleiner Perle ist auch dabei.

Auf Tanjas Heftseiten tummern sich unterschiedliche Vögel. Am schönsten ist der Kakadu, der auf einer Seite mit chinesischen Schriftzeichen sitzt. Zum Verschließen hat sie eine tolle Reißverschlusstasche mit einem breiten Gummiband genäht. Allen dreien danke ich ganz herzlich!
Und nun muss ich mir langsam Gedanken machen, was für ein Fauxdori ich mir mache. Um einen Verschluss muss ich mir dank Tanja jedenfalls keine Gedanken machen.




Mittwoch, 24. August 2016

Muster # 152 - Paradiesmusterseiten

Heute gibt es wieder keine Souvenirmuster, dafür zeige ich euch, wie meine Sommerpostseiten entstanden sind. Am Anfang stand das Überlegen und Sammeln von Ideen.



Hier nun die Zutaten - unvollständig, denn nicht alles war grün :-)


Und so entstanden die Seiten:

Papier grundieren, Stempel schnitzen und einzeln drucken


Weitere Formen aus dünneren Soft-Cut-Platten schnitzen und aufkleben - das spart Zeit






Vogel und Apfel und viele Kreise aus dem Locher hinzufügen, bis das Quadrat ganz gefüllt ist

Einen weiteren Stempel schnitzen und über die Blätter drucken
Mit Linern ausgestalten
 
Anthurienblätter ausschneiden, lose aufkleben und Gedanken zum persönlichen Paradies machen. Wie man erkennen kann, wachsen in meinem Paradies Pinsel.
Alles schön verpacken, das Verschicken deligieren und hoffen, dass man damit Freude macht.



Richtige Muster gibt es wieder bei der Müllerin, alle Posts zur Mailaktion bei Tabea.


Montag, 7. Dezember 2015

Papiergeschenke

Susanne sammelt im Dezember Papiergeschenke. Davon gibt es bei mir gerade eine ganze Menge, denn ich befinde mich zur Zeit in der Weihnachtsgeschenkproduktion! Dieses kleine Buch ist für eine Freundin bestimmt.
Links der Deckel, den ich nach diesem Prinzip geklebt und genäht habe. Ich musste nur noch zwei Stapel Papier mit einfachen Heftstichen am Buchrücken befestigen - fertig. Das schicke ich weiter an  Susanne und Gemma. Habt einen guten Start in die Woche!



Donnerstag, 21. Mai 2015

Genähtes Papier # 2

Heute kommt ein anderes Ergebnis der Papiernäherei, die ich ich mit meiner Kusine in Ferien ausprobiert habe. An dieser Stelle hatte ich gezeigt, wie das Disappearing 9 Patch entsteht. Dieses Pattern haben wir auch hierfür genommen.

Wir haben Papiere aufgeklebt, die entstandenen Quadrate in der Mitte auseinandergeschnitten, immer wieder gedreht und probiert und sie auf ein weiteres dünnes Papierblatt geklebt.

Dann haben wir die Papierlagen mit farblich passendem Garn im Zickzackstich festgenäht. Durch die vielen Lagen (und wodurch sonst noch, ich weiß es nicht) verändert das Papier seine Eigenschaften und sieht aus und fühlt sich ein bisschen an wie Leder. Mehrere Quadrate und Rechtecke sind auf diese Weise entstanden. Das erste habe ich für ein Buch genommen.

Innen hinein kam ein passendes Papier und außen auf beide Deckel Löcher für die Buchbinderinge. Auf der Rückseite habe ich ein altes Haargummi mit einer Ringöse befestigt, das genau um das ganze Buch passt.



Samstag, 25. April 2015

Genähtes Papier # 1

Was passiert, wenn sich zwei Kusinen in den Ferien treffen, um zusammen etwas Kreatives auf die
Beine zu stellen? Die Quilterin und die Papierfabrikantin "vermengen" ihre Kenntnisse und Interessen
und - was liegt näher - vernähen Papier. Ein Beispiel in Makro hatte ich schon hier gepostet. Heute
kommt eine kurze Anleitung für das Disappearing 9 Patch. So heißt das Muster für dieses "Papierpatchwork", das wir als Erstes zusammen genäht habe. Und so funktioniert es, die 9 Einzelteile verschwinden zu lassen:


Zuerst haben wir 9 Quadrate auf ein dünnes Blatt Papier geklebt. Ich bevorzuge ja meinen Lieblings-kleberoller vom DrogMarkt, meine Kusine fand dagegen den flüssigen Papierkleber besser -kein
Wunder, der macht das Papier ja auch fast so weich wie Stoff.

Danach haben wir das große Quadrat zweimal durchgeschnitten, sodass vier kleinere entstanden. Dabei mussten wir sehr genau arbeiten, denn....

.. diese sollten gedreht immer die gleiche Kantenlänge haben. Einen gestalterischen Trick habe ich
auch elernt: Das mittlere Quadrat sollte eine möglichst ausdrucksstarke Farbe haben, die sich in vier kleineren Quadraten schön verteilen lässt. Die haben wir dann auf ein weiteres dünnes Blatt geklebt.

Und so haben wir das Papier schließlich zusammengenäht. Leider ist das Ergebnis (ein Buch, was wohl sonst) mit meiner Kusine auf die Heimreise gegangen. Aber es gibt noch mehr Beispiele unserer Arbeitswut, die ich auch noch zeigen werde.