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Samstag, 29. August 2020

Schriftschablonen ohne teures Grafikprogramm entwerfen

Ich mag besonders gerne Schriftschablonen und zeige euch heute mal, wie sie bei mir entstehen. Möglicherweise kommt meine Methode Profis unter euch etwas umständlich vor.... ich erinnere mich gerne an eine Situation, in der meine Beschreibung, wie ich Rapportmuster am PC erstelle, für große Heiterkeit sorgte 😊Diese Anleitung ist also für Menschen ohne teures Grafikprogramm gedacht!


Dafür brauche ich kein Photoshop oder Illustrator, benutze nur Word und das kostenlose paint.net


Zuerst schreibe ich einen Unsinnstext auf Word in einem Kalligrafie-Font.


Buchstaben, die mir nicht gefallen, ersetze ich durch schönere. Ich verringere den Zeilenabstand, damit sich die Buchstaben berühren und beim Plotten nicht auseinander fallen.
Mir gefallen die Lücken im Text nicht und ich möchte sie mit weiteren Buchstaben füllen.


Dazu schreibe ich einige Einzelbuchstaben, speichere sie als jpg und öffne sie in paint.


Ich schneide einen Buchstaben aus und entferne den Hintergrund mit Hilfe des Zauberstabs. Dann speichere ich ihn als PNG-Datei, damit ich ihn später in den Text einfügen kann.


Wieder zurück in Word füge ich die Buchstaben ein. Ich kann sie auch vergrößern und damit weitere Akzente setzen.
Nun kann ich meinen Entwurf auf der Plotter-Software weiter bearbeiten und ausschneiden lassen.



So können die Ergebnisse aussehen - Gelli- und Sonnendruck oder einfach mit Stempelfarbe schabloniert.




Donnerstag, 27. August 2020

Schablonen - vielfältig verwendbar

Seitdem ich einen Plotter besitze, wird meine Schablonensammlung immer größer. Man kann ja damit nicht nur schablonieren, sondern auch drucken, frottieren und sie für Gelli- und Sonnendrucke verwenden. Ich nehme transparente Folien (wenn möglich Reste); Tyvek lässt sich noch besser plotten, aber man sieht nicht, wohin man schabloniert.
Man kann wunderbar Akzente setzen, interessante Hintergründe drucken, sogar plastische Effekte erzielen.



In meinem Video sind die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten zu sehen.




Und am Samstag zeige ich dann, wie ich ohne teure Grafikprogramme meine Schriftschablonen entwerfe.

Herzlichen Dank an Katrin, über deren Videoplatform ich das Filmchen hochladen durfte.



Donnerstag, 30. Juli 2020

Das Collageteamwork auf Instagram und wie meine Collagen entstehen

Als es Ende März den Lockdown gab, überlegte ich mir, wie ich einen gemeinsamen kreativen Austausch initiieren könnte - "Lasst uns was zusammen machen" schrieb ich und veröffentlichte den Vorschlag zusammen mit einigen Papieren und Schnipseln auf Instagram. Ich stellte mir vor, dass 9 Teilnehmer mit den gleichen oder ähnlichen Papieren eine analoge Collage kleben, unter einem gemeinsamen Hashtag posten und so wiederum eine große neunteilige Collage entstehen würde.


So sahen die Papiere jeweils aus                               und diese neun Collagen sind daraus entstanden





Die Papiere sollen alle verwendet werden, dürfen zerschnitten oder zerrissen werden, die einzelnen kleinen Schnipsel nur ausgeschnitten werden. Ergänzungen durch Farbe ist erlaubt, aber es sollen keine eigenen Papiere hinzugefügt werden. Als Format ist das Quadrat vorgegeben, der Hintergrund soll möglichst hell sein. Nur so ist sichergestellt, dass alle neun Ergebnisse zueinander und aneinander passen. Mich interessiert, wie unterschiedlich die Herangehensweise ist; manche finden gleich ein Thema, erzählen Geschichten oder schneiden die Papiere so zu, dass sie zu ihren Vorstellungen passen - hier ein paar Beispiele:


Oft entdecke ich wunderbare Kompositionen, wie den Kontrast zwischen rund und eckig oder eine Fluchtpunktperspektive.

Nicht nur weil ich Grün so mag - dies ist meine bisherige Lieblingscollage.


Wer Lust hat, einmal dabei zu sein, kann sich nach der Sommerpause im August unter christine_buntpapierfabrik anmelden - jeden Samstag um 10.00 Uhr gibt‘s dann wieder einen Instagram-Post mit den neuen Papieren. Unter #collageteamwork sind unter Aktuell alle bisherigen Collagen zu sehen.
Ich freue mich, wenn ihr eure Ergebnisse bei Katrin und Sabine auf artlaboratorium postet! Dort gibt es im Sommer viele neue Online-Kurse, Workshops, Künstlerinspirationen und Gastbeiträge.
Anmerkung: Die schlechte Qualität der großen Collagen kommt daher, dass ich sie als Screenshot mit dem Handy aufnehmen musste, denn am PC kann man sie leider nicht so sehen.
Und zum Schluss zeige ich euch in meinem ersten Video, wie meine Papiercollagen entstehen.



Ein großes DANKESCHÖN an Katrin, die mich in die geheimnisvolle Welt der Videobearbeitung eingeführt hat!