Freitag, 22. November 2013

Experiment # 5

Bei meinen Versuchen, Gemüsepapier herzustellen, habe ich rohe Gurkenscheiben verwendet (hier das Ergebnis), den Lauch 5 Minuten und die Karottenscheiben 8 Minuten kochen lassen. Zwischen Baumwolltüchern und viel Zeitungspapier kamen sie in den Druckpresse. Die konnte ich immer fester zudrehen, außerdem habe ich regelmäßig das feuchte Zeitungspapier ersetzt.

Das Möhren-Papier ist etwas ungleichmäßig geworden und hat zu viele Löcher. Trotzdem ist es erstaunlich stabil.

 Das Lauchblatt dagegen ist super geworden, stabil, fein und schön transparent.

Jetzt muss ich nur noch verschiedene Stifte zum Beschreiben ausprobieren und herausfinden, wie man es haltbar macht. Eigentlich müsste man es wie normales Papier behandeln können, auch wenn die Blätter etwas steif sind. Hat vielleicht jemand eine Idee?
Ein schönes Wochenende wünsche ich euch!




Kommentare:

  1. Der Porree sieht toll aus. Über die Haltbarkeit habe ich mir schon bei den Gurken Gedanken macht.Ins richtige Pappmaché hat man irgendwelche Tropfen aus der Apotheke gemacht, damit es nicht schimmelt, vielleicht so etwas in der art. aufvdeinen schriebproben bin ich sehr neugierig. Gemüsegrüße schickt karen

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    1. Meinst du, das kann noch schimmeln? Es ist doch total durchgetrocknet.
      Sehr spannend... in zwei Jahren berichte ich dann mal, was draus geworden ist:-)
      Von mir auch Gemüsegrüße
      Christine

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  2. Ich habe vor ca. 20 Jahren mein erstes Gurkenpapier gemacht und das hat nie Schimmel angesetzt. Vor 2 Jahren ( glaube ich) war Gelbe Rübenpapier und nochmal Gurke dran. Bis jetzt ist nichts geschimmelt. Wenn das Papier richtig trocken ist passiert da nix. In der Sonne verliert es aber an Farbe und es wir im Laufe der Zeit immer brüchiger, habe ich das Gefühl.
    Lauchpapier habe ich noch nicht gemacht.. der weil sieht das bei dir wirklich super aus!
    LG Papierfrau

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    1. Aha, danke für die Hinweise, dann probiere ich als nächstes Rote Bete und Zuccini!
      Liebe Grüße
      Christine

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